More Money – Less Stress – Der Praxis-Guide

More Money – Less Stress

Der Praxis-Guide

Warum am Ende des Geldes oft noch zu viel Monat übrig ist…

300-500€. So viel Geld ist bei mir früher einfach „verschwunden“. Jeden Monat.

Einen Kaffee hier (3,50€), ein Snack da (8€), Netflix, Spotify, Prime, Disney+… alles eigentlich nur lauter „Kleinigkeiten“.

Hab’s erst gemerkt, als ich mal wirklich hingeschaut hab. Und dann dachte ich mir nur: „Scheiße, so kann´s nicht weiter gehen.“

Aber hier die gute Nachricht: More Money, Less Stress ist machbar.

Du musst nicht zum Finanzexperten werden oder wie ein Frugalist nur noch von Leitungswasser und Knäckebrot leben.

Es geht einfach darum:

  • Überblick verschaffen
  • Das richtige Mindset entwickeln
  • Rücklagen aufbauen
  • Falls vorhanden: Schulden abbauen

Ganz einfach.

Dieser Guide basiert auf bewährten Strategien („Kein Bullshit“) und führt dich in 10 klaren Schritten von der Bestandsaufnahme bis hin zum automatisierten Vermögensaufbau.

Disclaimer: Hi, einige der Links auf dieser Seite können Affiliate-Links sein und sind mit einem *Affiliate Link gekennzeichnet, z.B.: so *Affiliate Link, was bedeutet, dass ich eine kleine Provision bekomme, wenn du darauf klickst und etwas kaufst. Aber ich werde nicht alles für Pizza und Bier ausgeben (versprochen!). Diese Empfehlungen beruhen auf meiner ehrlichen Meinung. Und deshalb empfehle ich nur Produkte oder Dienstleistungen, von denen ich zu 100 % überzeugt bin, dass sie einen Mehrwert für dich haben.

Los geht’s! 🚀

PHASE 1: KLARHEIT & MINDSET

(Der Stress-Killer)

1

Der radikale Kassensturz (Überblick statt Bauchgefühl)

Stress entsteht oft durch Ungewissheit. Du checkst dein Konto und denkst: „Hm, irgendwie weniger als erwartet.“ Aber wie viel genau? Wo ist es hin? Keine Ahnung.

Und genau da liegt das Problem: Die meisten Menschen haben nur ein „ungefähres Gefühl“ für ihre Finanzen. „So grob passt’s schon“ oder „Wird schon irgendwie hinhauen“.

Gefühle sind übrigens super, keine Frage… beim ersten Date oder im Schlafzimmer, aber schlecht für Finanzen.

Die Aufgabe:

  • Logg dich in dein Online-Banking ein und analysiere die letzten 3 Monate
  • Sammle alles: Auch die zerknitterten Rechnungen aus der Küchenschublade
  • Schreibe alles auf. Und ich mein wirklich alles.
  • Was kommt rein? (Gehalt, Nebenjob, der 50er von Oma etc.)
  • Was geht raus? (Miete, Strom, Versicherungen, Abos…)
  • Hast du Schulden? (bei wem, wie viel und zu welchen Konditionen?)
  • Was hast du auf der Habenseite? (Bausparer, ETFs oder Aktien…und ja Omas goldene Uhr zählt auch. Auch wenn sie nicht unbedingt zu deinem Outfit passt.)

✅ Ergebnis:

Du weißt auf den Cent genau, wo du stehst. Die Ungewissheit ist weg.

2

Investiere in deine Finanzbildung

Erinnerst du dich noch an die Schule? Da hast du gelernt, wie man Gedichte zerpflückt, im Bio-Unterricht Frösche seziert und wie man Brüche kürzt.

Was hast du aber nicht gelernt? Wahrscheinlich wie man Rechnungen zahlt, ein Haushaltsbudget erstellt oder einfach nur einen Dauerauftrag einrichtet.

💡 Warum das wichtig ist:

Vom ersten Handyvertrag, dem spontanen Online-Kauf bei Amazon, der Baufinanzierung mit Gänsehaut für dein erstes Traum- oder Albtraum-Haus, bis hin zur Altersvorsorge – dein ganzes Leben dreht sich ums Geld.

Und wer beim Thema Geld keinen Plan hat, zahlt drauf – aber nicht nur mit Zinsen und Gebühren, sondern auch mit schmerzhaften WTF-Momenten beim Blick aufs Konto.

⚠️ Wenn der Hut brennt:

Wenn der Hut schon brennt, dann ist es meistens schon zu spät. Denn dann ist das Konto meistens leer, der Überziehungsrahmen voll ausgereizt und der Kreditvertrag mit 12% Zinssatz auch schon unterschrieben.

Der fehlende finanzielle Hausverstand

Viele finanzielle Probleme entstehen nicht, weil zu wenig Geld da ist – sondern weil zu wenig Wissen über Geld da ist.

🧠 Finanzieller Hausverstand ist das, was dir sagt:

  • Du brauchst keine 8 Streamingdienste
  • Der Black Friday Sale ist kein Grund den Überziehungsrahmen auszuschöpfen
  • Und nein, 60 Monatsraten für ein Handy sind keine gute Idee

💪 Der Punkt:

Wer lernt, wie man eine Gedichtanalyse schreibt, sollte auch verstehen, wie man eine Stromrechnung liest – damit man sich beim nächsten Tarifvergleich leichter tut.

Apropos Stromrechnung…

⚡🔥 Strom & Gas wechseln und bis zu 850 Euro sparen

Wusstest du, dass mehr als die Hälfte aller Haushalte völlig unnötig zu viel für Strom und Gas zahlt – einfach, weil sie nie ihren Tarif wechseln?

Dabei dauert der Vergleich gerade mal 2 Minuten. Geld, das du für Dinge nutzen könntest, die dir wirklich wichtig sind – anstatt es deinem Energieversorger zu schenken.

📖 Warum ich das gemacht habe

Ich war 5 Jahre lang im Grundtarif meines lokalen Anbieters. Als mir ein Kumpel erzählt hat, dass er beim Strom allein über 400€ im Jahr spart, bei gleichem Verbrauch, dachte ich: „Das kann nicht sein.“

Mein Fehler: Ich dachte, ein Wechsel ist zu kompliziert. Aber in Wahrheit dauert es gerade mal 5 Minuten und der neue Anbieter kümmert sich um ALLES weitere.

Nach dem Stromwechsel dachte ich: „Moment, Gas läuft ja auch noch beim alten Anbieter seit Jahren.“ Gleiche Situation – Grundtarif, viel zu teuer.

Und wieder der gleiche Denkfehler: Ich dachte, Strom und Gas muss man zusammen wechseln. Stimmt nicht – du kannst beides separat optimieren und so nochmal richtig sparen.

So geht’s – für Strom UND Gas:

1

Letzte Strom- und Gasrechnung suchen

Du brauchst: Postleitzahl und jährlichen Verbrauch in kWh

2

Vergleichsrechner nutzen

Für Strom UND Gas – dauert jeweils nur 2 Minuten

3

Besten Tarif wählen – fertig!

Der neue Anbieter kündigt automatisch den alten Vertrag

🎯 Mein Ergebnis:

Strom + Gas zusammen

über 700€ pro Jahr gespart

für insgesamt 10 Minuten Aufwand.

3

Mindset matters – Dein Kontostand beginnt im Kopf

Finanzwissen ist wichtig. Aber, noch viel wichtiger ist, WIE du über Geld denkst!

Denn Geld ist weder gut noch böse. Es ist einfach nur ein Tauschmittel.

Es verdirbt auch nicht den Charakter – es verstärkt ihn nur. Und wenn sich jemand benimmt, verzeih mir den Ausdruck, wie ein Arschloch, dann ist’s völlig egal, ob er pleite oder Millionär ist – er ist und bleibt ein…?

⚠️ Wichtige Erkenntnis:

Geld kann glücklich machen, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Sobald du versuchst, emotionale Lücken mit Konsum zu stopfen (Frust-Shopping), hast du ein Problem.

Denn entscheidend dabei ist nicht, wie viel du hast – sondern wie du damit umgehst.

PHASE 2: SYSTEM & KONTROLLE

(Das Fundament)

4

Erstelle ein Budget

Budgetieren klingt für viele nach Verzicht. So nach dem Motto: „Ab jetzt nur noch Leitungswasser und selbstgestrickte Socken von der Oma.“

Aber in Wahrheit ist es Freiheit. Denn wenn du weißt, was du ausgeben kannst, weil’s ins Budget passt, darfst du es auch ohne schlechtes Gewissen tun – und es auch genießen.

Die einfachste Formel dafür: Die 50-30-20-Regel

50%
für das Notwendige
Miete, Strom, Versicherungen, Essen etc.
30%
für deine Wünsche
Hobbys, Ausgehen, Netflix, Urlaub etc.
20%
für deine Zukunft
Sparen, Investieren, Schuldenabbau etc.

Deine Aufgabe:

Prüfe deine Zahlen aus Schritt 1. Passt das Verhältnis?

Wenn deine Fixkosten bei 70% liegen, musst du handeln!

Klar, bei der Miete kannst du nicht viel machen… aber du kannst z.B. den Stromanbieter, den Handy- und Internettarif wechseln oder einfach unnötige Abos kündigen.

⚠️ Wichtig:

Wenn 20% für deine Zukunft/Savings finanziell nicht drin sind…

dann sind 10% das absolute Minimum!

Selbst kleine Beträge machen über die Jahre einen riesigen Unterschied!

💡 Wie sieht das bei DIR aus?

Vielleicht denkst du dir jetzt „Ok cool, aber wie rechne ich das für mein Gehalt aus?“ Deswegen hab ich dir die Arbeit abgenommen.

Der Real Life Budgetplaner zeigt dir sofort:

  • 🚦 Ob deine Fixkosten im grünen oder roten Bereich sind
  • 💰 Wie viel „Spaß-Geld“ du wirklich ausgeben darfst
  • 📈 Welchen Betrag du jeden Monat investieren solltest

Mach den Realitäts-Check mit deinen Zahlen

Hol dir jetzt deinen Zugang

Es ist gratis aber nicht umsonst.

💡 Bonus Tipp:

Der Bargeld-Trick für mehr Kontrolle

Bezahlen ist einfacher geworden. Zu einfach. Und genau da liegt das Problem.

Denn je bequemer das Zahlen wird, desto weniger merken wir, wie viel wir eigentlich ausgeben. Ein Klick, ein „Beep“ mit der Uhr – und das Geld ist weg. Das tut psychologisch nicht weh (der sogenannte „Pain of Paying“ fehlt).

⚠️ Die Fallen:

  • „Buy now, pay later“ (Klarna & Co.): Verführt dazu, Geld auszugeben, das man nicht hat
  • Kreditkarten & Mobile Payment: Fühlen sich nicht wie „echtes“ Geld an
  • Streaming & Abos: 2 Video-Dienste + Musik + Cloud = schnell 400€/Jahr. Aber nutzt du wirklich alle?

Der Hack für mehr Kontrolle:

Nutze Bargeld für variable Ausgaben wie Essen gehen oder Ausgehen. Denn wenn die Brieftasche leer ist, ist Schluss mit lustig und der Abend vorbei. Punkt.

Bei Abos: Alle aufschreiben → Bewerten: „wöchentlich“ vs. „selten“ → Alles ab „selten“ kündigen.

🎯 Sofort umsetzbar: Handy & Internet optimieren

Probier’s JETZT gleich aus – es ist für dich UNVERBINDLICH und KOSTENLOS.

💰 Spar bis zu 50%

Mobilfunk- und Internetanbieter haben das gleiche Geschäftsmodell: Neukunden locken, Bestandskunden melken. Und die meisten merken’s nicht mal.

📖 Warum ich das gemacht habe

Handyvertrag: Ich hatte meinen Vertrag seit 2018. 15 GB Daten für 25€ im Monat. Ich dachte: „Passt doch.“ Bis ich gesehen habe, was Neukunden bekommen: 30 GB für 12€. Ich hab mich richtig verarscht gefühlt.

Internet: Bei meinem DSL-Tarif lief’s ähnlich. Seit Jahren 50 Mbit/s für 40€. Dann hab ich verglichen: 100 Mbit/s für 25€. Fast doppelte Geschwindigkeit für fast die Hälfte. Unfassbar.

Ich dachte wirklich, nach so vielen Jahren als treuer Kunde bekäme ich automatisch gute Konditionen. Was für ein Irrtum. Die besten Deals? Gibt’s nur für die, die bereit sind zu wechseln.

✅ So geht’s – Schritt für Schritt:

1

Aktuelle Kosten checken

Was zahlst du für Handy und Internet? Wie viel Datenvolumen und Geschwindigkeit brauchst du wirklich?

2

Tarife vergleichen

Oft bekommst du mehr Leistung für weniger Geld – bei beiden.

3

Wechseln oder verhandeln

Ruf deinen Anbieter an: „Ich hab ein besseres Angebot gefunden, könnt ihr mithalten?“ Bewirkt oft Wunder.

🎯 Mein Ergebnis:

📱 Handy:

156€/Jahr gespart

Von 25€ auf 12€ + doppelt so viel Datenvolumen

🌐 Internet:

180€/Jahr gespart

Von 40€ auf 25€ + doppelte Geschwindigkeit

5

Der finanzielle Airbag

Das Leben ist keine Netflix-Serie. Waschmaschinen gehen kaputt, Autos streiken, Jobs werden gekündigt. Dafür brauchst du einen Puffer, damit du nicht an deine Investments gehen oder teure Dispo-Zinsen (oft ~18%!) zahlen musst.

📊 Die Regel:

Start: 1.000€ – für erste Notfälle
Ziel: 2-3 Netto-Monatsgehälter – für echte Sicherheit
Selbstständige: Eher 6 Monate Puffer

💵 Die ersten 1.000€ in bar zu Hause!

Falls es mal zu einem Stromausfall in deiner Region kommt, hilft dir selbst der Notgroschen nichts, wenn du darauf keinen Zugriff hast – weil deine Bank ebenfalls vom Stromausfall betroffen ist. Cash ist in Notfällen King.

Den Rest parke auf einem Tagesgeldkonto. Getrennt vom Girokonto (damit du es nicht für Pizza oder alltägliches ausgibst), aber es dennoch jederzeit verfügbar ist.

💰 Warum Tagesgeld statt Girokonto?

📖 Warum ich das gemacht habe

Ich hatte 10.000€ auf meinem Girokonto liegen. „Notgroschen für schlechte Zeiten“, dachte ich. Was ich nicht bedacht habe: Das Geld liegt da rum und bringt mir 0,00€ Zinsen. Null. Nada. Nichts. Gleichzeitig frisst die Inflation (~2-3% pro Jahr) still und leise an meiner Kaufkraft. Bei 10.000€ sind das 200-300€ Wertverlust pro Jahr – einfach so.

Dann habe ich von Tagesgeldkonten gehört. Gleiche Sicherheit, gleiche Flexibilität – aber mit Zinsen, die die Inflation zumindest teilweise ausgleichen.

✅ So geht’s – Schritt für Schritt:

1

Tagesgeldkonten vergleichen

Achte auf: Zinssatz, keine Mindestlaufzeit, Einlagensicherung (bis 100.000€ gesetzlich geschützt).

2

Konto eröffnen (online, dauert 10 Min)

Du brauchst: Ausweis, persönliche Daten. Legitimation per VideoIdent.

3

Geld überweisen

Überweise deinen Notgroschen aufs Tagesgeldkonto.

🎯 Mein Ergebnis: 10.000€ bei 3% Zinsen = ca. 300€ pro Jahr. Vorher: 0€. Ohne Risiko, täglich verfügbar.

😴 Der Effekt:

Du schläfst besser, weil du weißt: Egal was passiert, ich bin abgesichert.

Du kannst hier vergleichen und wechseln. Oder du fragst bei deiner Bank nach. Ganz wie du willst – aber mach’s JETZT, nicht morgen. Denn jeder Tag auf dem Girokonto ist verschenktes Geld.

💰 Tagesgeldkonten vergleichen:

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PHASE 3: WACHSTUM & FREIHEIT

(More Money)

6

Sparen vs. Investieren

Du hast jetzt deinen Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto geparkt – perfekt. Das ist dein finanzieller Airbag für Notfälle. Aber jetzt wird’s spannend: Investieren.

Moment – ist das nicht das Gleiche wie Sparen?

Nein. Und genau hier machen viele den Fehler.

💡 Sparen vs. Investieren – Der Unterschied

Sparen = Sicherheit für heute und morgen

  • Ziel: Finanzielle Sicherheit, schneller Zugriff
  • Wo: Tagesgeldkonto
  • Zeithorizont: Kurzfristig (Notfälle, geplante Ausgaben)
  • Risiko: Minimal
  • Rendite: Niedrig (gleicht Inflation bestenfalls teilweise aus, baut aber kein Vermögen auf)

Investieren = Vermögensaufbau für übermorgen

  • Ziel: Geld vermehren, für die Zukunft vorsorgen
  • Wo: Aktien, ETFs, Immobilien
  • Zeithorizont: Langfristig (5+ Jahre, idealerweise 10-20 Jahre)
  • Risiko: Höher, aber kalkulierbar bei breiter Streuung
  • Rendite: Langfristig deutlich besser (historisch 6-8% pro Jahr)

💡 Wer nur spart, verliert durch Inflation.

💡 Wer nur investiert, steht im Notfall ohne Puffer da.

Beides zusammen bringt dich finanziell wirklich weiter.

Tagesgeld reicht nicht für langfristigen Vermögensaufbau

Ein Tagesgeldkonto ist perfekt für deinen Notgroschen – es gleicht die Inflation teilweise aus und gibt dir Sicherheit. Aber wenn du wirklich Vermögen aufbauen willst (Altersvorsorge, finanzielle Freiheit, große Ziele), dann reichen 3% Zinsen nicht.

❌ Das Problem:

10.000€ auf dem Tagesgeldkonto bei 3% Zinsen (wenn überhaupt) = 300€ Gewinn pro Jahr.

10.000€ in ETFs bei 7% Rendite (historischer Durchschnitt) = 700€ Gewinn pro Jahr.

Die Lösung für langfristigen Vermögensaufbau? ETFs!

Mehr dazu im nächsten Schritt.

7

Investieren mit ETFs

✅ Die Lösung: ETFs (Exchange Traded Funds)

Du kaufst nicht eine einzelne Aktie (Risiko!), sondern einen ganzen Korb mit tausenden Unternehmen weltweit (Sicherheit durch Streuung).

Start: Ein automatisierter Sparplan ab 25€ reicht.

📖 Warum ich das gemacht habe

Ich hatte jahrelang Geld auf dem Sparbuch. „Sicher ist sicher“, dachte ich. Was ich nicht verstanden habe: Durch die Inflation verliert mein Geld jedes Jahr an Wert. Ich dachte, ich spare – aber in Wahrheit wurde ich langsam ärmer.

Als mir ein Kollege von ETFs erzählt hat, war ich skeptisch. „Aktien? Viel zu riskant!“ Bis er mir erklärt hat, dass ein ETF KEIN riskantes Einzelaktien-Zocken ist, sondern eine breite Streuung über tausende Unternehmen weltweit.

Mein Fehler:

Ich dachte, nur Menschen mit viel Geld können investieren. Falsch! Mit einem ETF-Sparplan ab 25€/Monat kann JEDER investieren!

✅ So geht’s – Schritt für Schritt:

1

Depot eröffnen

Ein Depot ist wie ein Konto – nur für Wertpapiere. Online in 10 Minuten eröffnet.

2

ETF auswählen

Ein MSCI World ETF investiert in über 1.600 Unternehmen weltweit. Breite Streuung = weniger Risiko.

3

Sparplan einrichten

Automatisch jeden Monat 25€, 50€ oder 100€ – du musst an nichts denken. Es läuft einfach.

🎯 Mein Ergebnis:

Seit ich vor 5 Jahren mit einem ETF-Sparplan angefangen habe, habe ich deutlich mehr Vermögen aufgebaut als es jemals auf dem Sparbuch/Bausparer möglich gewesen wäre.

8

Altersvorsorge & Der Zinseszins

Jetzt wird’s ernst: Altersvorsorge.

Die staatliche Rente wird nicht reichen, um deinen Lebensstandard zu halten. Das nennt sich Rentenlücke. Und nein, diese Lücke wird nicht plötzlich verschwinden, nur weil du sie ignorierst, wie den Vorsorgetermin beim Urologen.

Ganz im Gegenteil. Sie wird von Jahr zu Jahr immer größer.

📖 Warum ich das (zu spät) verstanden habe

Ich hab mit der Altersvorsorge erst mit 38 angefangen. Vorher dachte ich: „Ich bin noch jung, das hat Zeit.“ Bis ich mal durchgerechnet habe, was ich im Alter tatsächlich von der staatlichen Rente bekomme. Spoiler: Es war erschreckend wenig.

Mein größter Fehler? Ich hab die Macht der Zeit unterschätzt.

📈 Der Zinseszins-Effekt – Warum ZEIT dein bester Freund ist

Der Zinseszins funktioniert wie eine Lawine: Am Anfang passiert wenig, aber über die Jahre rollt sie gewaltig.

📊 Ein Beispiel, das weh tut:

Start mit 25 Jahren:

100€/Monat bei 7% Rendite → Mit 67: ca. 296.000€

Eingezahlt: 50.400€

Start mit 40 Jahren:

300€/Monat bei 7% Rendite → Mit 67: ca. 287.000€

Eingezahlt: 97.200€

Siehst du den Unterschied?

Wer 15 Jahre früher startet, zahlt fast um die Hälfte weniger ein und hat am Ende trotzdem mehr Geld.

🎯 Die Lektion

Der beste Zeitpunkt zu starten war gestern.

Der zweitbeste ist HEUTE.

Je früher du anfängst, desto entspannter wird’s später. Du brauchst kein Finanz-Profi zu sein. Du brauchst nur Zeit, Geduld und 25€ im Monat.

Wie du startest?

Schau nochmal in Schritt 7 – ein ETF-Sparplan ist der einfachste Weg für deine Altersvorsorge.

9

Versicherungen – langweilig, aber lebensrettend

Oder: Warum „Mir passiert schon nichts“ die dümmste Finanzstrategie überhaupt ist.

Versicherungen sind halt eben wie Regenschirme. Ja es ist mühsam einen mit zu schleppen. Aber wenn’s dann mal richtig schüttet – bist du verdammt froh, dass du einen mit hast.

🛡️ Die Wahrheit über Versicherungen:

Du zahlst Geld für etwas, das du (hoffentlich) nie brauchst. Aber wenn du’s brauchst und hast es nicht – Game Over. Finanziell zumindest.

Welche Versicherungen du wirklich brauchst

Es gibt Pannen, die nerven – wie ein geplatzter Reifen. Und dann gibt’s Katastrophen, die dein komplettes Leben zerstören können. Und jetzt rate mal, wofür Versicherungen da sind?

Was ist wenn du mit 30 plötzlich nicht mehr arbeiten kannst? Oder beim Autofahren wegen Übermüdung einen Sekundenschlaf hast und einen Unfall verursachst?

🚨 Denk an Versicherungen wie an einen Sicherheitsgurt:

99% der Zeit nervt er nur. Aber in dem einen Moment rettet er dir das Leben.

✅ Haftpflichtversicherung – Die Nicht-Verhandelbare

Keine Diskussion. Diese brauchst du. Punkt.

Beispiele gefällig? Dein Fahrrad rutscht weg, touchiert ein parkendes Auto, das rollt gegen ein anderes – Domino-Effekt. Oder beim Umzug deines Kumpels fällt dir sein 3.000€ Gaming-PC aus der Hand. Oder dein Hund kaut an dem Ledersofa deiner Schwiegermutter rum.

Ohne Haftpflicht? Das wird teuer. Richtig teuer. Wir reden hier von fünf- bis sechsstelligen Summen, wenn wirklich was passiert.

Die gute Nachricht: Kostet dich weniger als zwei Döner im Monat.

🏥 Krankenversicherung – Mehr als nur Pflicht

Ja, du bist eh versichert (Pflicht in Deutschland und Österreich). Aber hier geht’s um die Frage: Reicht dir die Basisversorgung oder willst du im Ernstfall nicht drei Monate auf einen Facharzttermin warten?

Private Zusätze können sinnvoll sein: Chefarztbehandlung, Einzelzimmer, Zahnersatz ohne Zuzahlung. Ist nicht für jeden nötig – aber wenn du Wert auf schnellere Behandlung legst, lohnt sich ein Check.

✅ Berufsunfähigkeits­versicherung – Dein Körper ist dein Einkommen

Stell dir vor: Bandscheibenvorfall, Burnout, Unfall – und du kannst nicht mehr arbeiten. Nicht für ein paar Wochen. Sondern gar nicht mehr. Was dann?

Die BU zahlt dir dann jeden Monat Geld (meist 60-80% von dem, was du vorher verdient hast). Damit kannst du deine Miete zahlen, statt bei deinen Eltern auf der Couch zu pennen.

Die wichtigsten Punkte beim Abschluss:

Verzicht auf abstrakte Verweisung:

Mega wichtig! Sonst kann die Versicherung sagen: „Klar, als Chirurg kannst du nicht mehr operieren – aber Parktickets kontrollieren geht doch noch!“ Nein, Danke.

Dynamische Anpassung:

Deine BU-Rente sollte mit der Inflation mitwachsen. Was heute 1.500€ sind, sind in 20 Jahren gefühlt 800€.

Je früher du abschließt, desto billiger. Mit 25 zahlst du die Hälfte von dem, was du mit 40 zahlst.

💜 Risikolebensversicherung – Wenn du nicht mehr da bist

Unangenehmes Thema, aber wichtig: Was passiert finanziell, wenn du stirbst?

Wenn deine Familie oder dein Partner von deinem Einkommen abhängt (oder ihr zusammen einen Kredit abbezahlt), dann solltest du dafür sorgen, dass sie nicht im finanziellen Chaos landen, wenn du plötzlich wegfällst.

Die Versicherung zahlt dann eine festgelegte Summe aus. Damit können sie die Hypothek weiterzahlen, die Beerdigung finanzieren oder einfach erstmal über die Runden kommen.

Und nein, das ist nicht teuer: Für 200.000€ Absicherung zahlst du oft unter 15€ im Monat. Das ist weniger als ein Streaming-Abo.

Worauf achten?

  • Versicherungssumme: Faustregel: 3-5 Jahresgehälter (netto)
  • Laufzeit: Bis die Kinder finanziell auf eigenen Beinen stehen oder der Hauskredit abbezahlt ist
  • Gesundheitsfragen: Sei ehrlich beim Ausfüllen – sonst zahlt die Versicherung im Ernstfall nicht

Du hoffst, dass deine Familie diese Versicherung nie braucht. Aber wenn doch, hast du vorgesorgt.

📋 Das Wichtigste in Kürze

Versicherungen machen keinen Spaß. Sind nicht sexy. Aber sie schützen dich vor dem finanziellen Totalschaden.

Du brauchst nicht jede Versicherung – aber die richtigen sind nicht verhandelbar.

Mach einmal im Jahr einen Check: Passt die Summe noch? Brauchst du neue Absicherung? Zahlst du irgendwo zu viel?

Absolut notwendig:

  • Privathaftpflicht (keine Diskussion!)
  • Berufsunfähigkeit (dein größtes Risiko)
  • Risikolebensversicherung (wenn Familie/Partner abhängig sind)

❌ Kannst du dir sparen:

Alles, was dich nicht in den Ruin treibt (Handyversicherung, Glasbruch, Reisegepäck).

🛡️ Versicherungen vergleichen:

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9

Schulden? Kopf hoch – das kriegst du hin!

Schulden – das Wort allein löst bei vielen ein mulmiges Gefühl aus. Mahnungen im Briefkasten, schlaflose Nächte, der Druck im Magen beim Kontostand checken.

✅ Die gute Nachricht zuerst:

Schulden sind kein finanzielles Endstadium. Du kannst da rauskommen.

Aber nicht durch Ignorieren und Hoffen – sondern durch einen klaren Plan und konsequentes Dranbleiben.

Warum Schulden mehr kosten als nur Geld

Kredite sind verführerisch: Heute genießen, morgen bezahlen. Das Problem? Dieses „morgen“ kommt garantiert – und bringt Zinsen, Extra-Gebühren und jede Menge Stress mit.

❌ Das passiert, wenn du Schulden vor dir herschiebst:

  • Lawinenartige Kosten: Erst Mahnungen, dann Inkasso, dann Gerichtsvollzieher
  • Deine Kreditwürdigkeit leidet – betrifft Wohnungssuche, Handyverträge, zukünftige Kredite
  • Mentale Belastung wird massiv – von Bauchschmerzen bis Schlafstörungen

Schulden fressen nicht nur dein Konto leer – sie rauben dir auch deine Wahlfreiheit und oft deine Lebensqualität.

💸 Dispo ablösen – stoppt die teuerste Zins-Falle

Der Dispositionskredit ist bequem zugänglich, deshalb nutzen ihn viele. Aber er ist auch verdammt teuer.

Die durchschnittlichen Dispozinsen (Überziehungszinsen für Girokonten) liegen in Deutschland bei etwa 11,3% p.a., während sie in Österreich typischerweise zwischen 8% und 14% p.a. variieren. Mit oft über 10% Zinsen zahlst du für die gleiche Summe deutlich mehr als bei einem normalen Ratenkredit.

✅ Dispo loswerden – so funktioniert’s:

1

Check deinen durchschnittlichen Dispo-Stand

Schau dir die letzten 3 Monate an: Wie tief steckst du durchschnittlich drin?

2

Günstigen Ratenkredit finden

Nutze Vergleichsportale und löse deinen Dispo komplett damit ab.

3

Dispo-Limit radikal runtersetzen

Entscheidend: Limits senken, sonst rutschst du unbewusst wieder rein.

💰 Was du dadurch sparst: 200 bis 600€ jährlich

💳 Kreditvergleich – Mehr finanzieller Spielraum

Mit einer unverbindlichen Kreditanfrage vergleichst du in nur wenigen Minuten mehrere Kreditangebote – kostenlos und ohne Einfluss auf deine Bonität.

So erfährst du sofort, ob sich eine Umschuldung mit niedrigeren Raten oder besseren Zinsen für dich lohnt.

Bonus: Die Anfrage ist 100 % unverbindlich und für dich völlig kostenlos.

📋 Dein Fahrplan aus den Schulden

Vergiss diese „Schuldenfrei in 4 Wochen“-Märchen. Es geht um echten Progress – Schritt für Schritt, Monat für Monat.

✅ Deine Startrampe:

1

Komplette Schulden-Inventur machen

Bei wem? Wie viel genau? Welche Zinsen? Welche Raten laufen?

2

Realistisches Budget aufstellen

Wie viel kannst du monatlich wirklich für Schuldenabbau einsetzen?

3

Konkreten Tilgungsplan erstellen

Schriftlich festhalten, klare Fristen setzen, nachvollziehbar strukturieren.

Das Ziel ist nicht, übermorgen komplett schuldenfrei zu sein. Das Ziel ist: durchhalten.

Jeder einzelne Euro, den du abbezahlst, bringt dich näher zur finanziellen Freiheit.

🎯 Mehrere Schulden? Dann smart priorisieren

Wenn du bei verschiedenen Stellen Schulden hast, brauchst du eine Strategie. Hier sind die beiden bewährten Ansätze:

❄️ Die Schneeball-Strategie

Erst die kleinste Schuld komplett tilgen. Das gibt dir schnelle Erfolgserlebnisse und hält die Motivation hoch.

Pluspunkt: Mental extrem motivierend – du siehst schnell Fortschritte

🏔️ Die Lawinen-Strategie

Zuerst die Schulden mit den höchsten Zinsen angreifen. Das minimiert die Gesamtkosten und beschleunigt deine Schuldenfreiheit – braucht aber etwas mehr Durchhaltevermögen bis zum ersten spürbaren Erfolg.

Pluspunkt: Rechnerisch optimal – du sparst maximal viel Geld

🆘 Wenn’s zu viel wird: Professionelle Unterstützung holen!

Du hast jetzt die Werkzeuge und die Strategien. Aber vielleicht denkst du: „Das schaffe ich trotzdem nicht alleine“?

Vielleicht sind die Schulden schon zu erdrückend, der mentale Stress zu groß, oder du brauchst einfach jemanden an deiner Seite, der mit dir durch das Zahlen-Chaos navigiert?

Finanzsorgen sind wie ein permanent laufender Fernseher im Hintergrund. Du versuchst dich auf anderes zu konzentrieren, aber dieser nervige Grundton ist immer da. Egal was du tust, egal in welchem Raum du bist – er begleitet dich ständig.

So funktionieren auch Geldprobleme. Sie verschwinden nicht durch Wegsehen. Sie brauchen aktives Handeln.

💬 Über Geld reden ist okay – und wichtig

Die meisten Menschen diskutieren lieber über Promi-Skandale oder ihre Nachbarn als über ihre Schulden.

Warum? Weil da immer noch Scham mitschwingt. Man fühlt sich als „Versager“, selbst wenn man vielleicht gar nichts dafür kann. Aber Fakt ist: Finanzielle Schwierigkeiten haben nichts mit deinem Charakter zu tun. Sie können wirklich jeden treffen.

🆘 Wann du unbedingt Hilfe brauchst:

Wenn du komplett den Überblick verloren hast, Rechnungen sich türmen und du sie nicht mal mehr öffnest. Wenn die Schulden dich mental blockieren und allein der Gedanke an den Briefkasten dir Panik macht.

Dann zögere nicht – hol dir professionelle Beratung.

Aber Vorsicht: Meide diese dubiosen „In einer Woche schuldenfrei dank Geheimtrick“-Angebote auf Social Media.

📞 Diese Stellen helfen dir wirklich weiter:

🇩🇪 Deutschland

  • Jobcenter/Sozialamt → keine Kosten
  • Schuldner- und Insolvenzberatung → in der Regel kostenlos
  • Verbraucherzentralen → teils mit Gebühr

🇦🇹 Österreich

  • Staatlich anerkannte Schuldenberatung → kostenlos
  • Fonds Soziales Wien → kostenlos
  • Caritas oder Volkshilfe → kostenlos

Diese Beratungsstellen verschaffen dir Durchblick, verhandeln für dich mit Gläubigern, entwickeln Rückzahlungspläne – und geben dir zurück, was Schulden dir genommen haben: Innere Ruhe.

💪 Das Wichtigste zum Schluss

Schulden zu haben ist keine Katastrophe. Sie zu verdrängen schon.

Je schneller du anfängst aufzuräumen, desto eher wird dein Kopf wieder frei.

Vergiss die Vogel-Strauß-Nummer. Kopf raus aus dem Sand – und anpacken. Du kriegst das hin!

Du hast jetzt den Plan und die passenden Tools.

Es muss nicht alles perfekt sein, das wird es nie!

Jedoch musst du anfangen. Und zwar am besten noch heute und nicht erst irgendwann.

Aber egal was du machst… Hauptsache du machst was!

Viel Erfolg! 🚀